pet_logo

Wiederverwertung

Aus Flaschen werden Lampen

Aus PET-Flaschen lassen sich auch Lampen herstellen. Wie das geht? Das zeigt der spanische Designer Alvaro Catalán de Ocón. Er gestaltete rund um die gebrauchten Flaschen stylische Lampen im Rahmen eines Projektes in Bogota in Kolumbien.

Recycling

Verschlüsse in der Stoßstange

Der kleine Flitzer Opel Adam wird nicht nur in Deutschland hergestellt, er bietet auch sonst viel Nachhaltiges. Aus alten Verschlüsse von PET-Flaschen werden Stoßstangen. Denn die Deckel bilden die Grundlage für ein Kunststoffgranulat, aus dem unter anderem Stoßfänger-Befestigungen und Scheinwerfergehäuse entstehen.

Bildquelle: © GM Company

Recycling

Deckel zum Sitzen

Der Capped Out Chair von BRC Design besteht aus Hunderten von bunten Flaschendeckeln. Benjamin Rollins Caldwell entwickelte diesen kreativen Sessel mit viel Liebe zum Detail. Die ehemaligen Flaschendeckel werden mit Kabelbindern über einer Stahlkonstruktion befestigt und geben dem Sessel seine besondere Struktur und Farbigkeit.

Recycling

PET-Art, die begeistert

Was aus PET-Flaschen alles werden kann, wenn man kreative und innovative Ideen hat, zeigt die tschechische Künstlerin Veronika Richterová. Sie macht aus gebrauchten PET-Flaschen faszinierende Skulpturen – Tiere, Pflanzen, Kronleuchter, Sofas und sogar ein BH sind dabei. An der Arbeit mit PET-Flaschen begeistert sie deren Transparenz und Leichtigkeit und natürlich, dass sie überall verfügbar sind. Richterovás PET-Art konnte man schon in Ausstellungen in ganz Europa bewundern.

Recycling

PET zum Sitzen – der «111 Navy Chair»

Ursprünglich wurde er für den Einsatz auf US-Navy-Schiffen entwickelt, heute ist er längst ein Designklassiker fürs Wohnzimmer: der «Navy Chair» von Emeco. Nach 66 Jahren hat sich das Unternehmen entschieden, den Stuhl für den Innen- und Außenbereich in neuem Material zu präsentieren und statt Aluminium recycelte PET-Flaschen zu verwenden. 111 Flaschen werden von Coca-Cola für einen Stuhl geliefert. Die Neuversion aus 60 Prozent Rezyklat ist dank PET nicht nur stylisch, sondern auch noch umweltfreundlich.

Recycling

Ein Liter voll Licht

Gebrauchte PET-Flaschen können mehr – zum Beispiel als Lichtquelle für einfache Behausungen dienen. Wie das funktioniert? Die Idee stammt von Studenten der Universität St. Gallen. Die Plastikflasche wird mit Wasser und einem kleinen Schuss Bleichmittel gefüllt und anschließend in das Dach der Hütte eingebaut, so dass die Hälfte der Flasche nach oben heraussteht. Das Wasser in der Flasche diffundiert jetzt das Tageslicht in den gesamten Raum unterhalb der Flasche. Die Leuchtkraft der Flasche entspricht dabei einer 55 Watt Glühbirne.

Mehr zur Initiative Light of Light

Recycling

Flasche leer, Mauer hoch

Honduras, 2005. Ein elendes Dorf im Norden der Provinz Yoro. Ein komischer Deutscher läuft mit Prospekten herum. Armen, Arbeitslosen, Tagelöhnern, die in provisorischen Bruchhütten leben, zeigt er Bilder von schmucken bunten Häuschen. »So eins könnt ihr auch haben«, verkündet er den verblüfften Dorfbewohnern. Er wird nicht unbedingt glaubwürdiger, als er erklärt, woraus die Häuser gebaut und was die Voraussetzungen sind: Man braucht viele Leute. Die müssen viel Zeit haben. Und zum Bauen nimmt man leere Plastikflaschen.

Recycling

PET-Flaschen können Leben retten

Es klingt unglaublich, und dabei doch so einfach. Mit Hilfe von Sonnenstrahlen und PET-Flaschen wird Wasser entkeimt und trinkbar gemacht. Das Wasser wird in transparente PET- oder Glasflaschen gefüllt und 6 Stunden in die Sonne gelegt. In dieser Zeit töten die UV-Strahlen der Sonne Durchfall erzeugende Krankheitskeime ab. Die sogenannte SODIS-Methode hilft, Durchfälle zu verhindern und rettet so Menschenleben. Dies ist dringend nötig, denn jeden Tag sterben mehr als 4000 Kinder an den Folgen von Durchfallerkrankungen.

Mehr unter www.sodis.ch

Recycling

Moderne PET-Architektur

Der taiwanesische Architekt Arthur Huang entwickelte ein Verfahren, in dem Plastikmüll zu Hohlformen gegossen wird und der sich so wieder als Baustoff verwenden lässt. Die Wände des „EcoArk“-Gebäudes in Taipeh bestehen aus 1,5 Millionen dieser Formen.erklärt, woraus die Häuser gebaut und was die Voraussetzungen sind: Man braucht viele Leute. Die müssen viel Zeit haben. Und zum Bauen nimmt man leere Plastikflaschen.

Change Language DE / EN

pet_logo

Pressekontakt

Mara Hancker

Forum PET in der IK
Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.
Telefon: +49 (0) 6172-92 66 66
m.hancker@kunststoffverpackungen.de

PRESSEMITTEILUNGEN

11/2016

Deutsche recyceln immer besser: Studie zeigt Erfolg bei Wiederverwertung von PET-Flaschen

Bad Homburg, 2. November 2016 – Das Flaschenpfand sorgt für unverändert hohe Recyclingquoten bei PET-Flaschen in Deutschland. Das geht aus der neuen Studie „Aufkommen und Recycling von PET-Getränkeflaschen in Deutschland 2015“ hervor. Während alle PET-Flaschen insgesamt zu 93,5 Prozent recycelt werden, weisen die bepfandeten PET-Einwegflaschen sogar einen Wert von 97,9 Prozent auf.

Auch das Ziel, mehr recyceltes PET dem Wertstoffkreislauf wieder zuzuführen, verfolgt die Industrie konsequent weiter. Der durchschnittliche Anteil konnte gegenüber dem Vergleichsjahr 2013 in der Getränkeflaschenproduktion gesteigert werden – und das trotz der nachteiligen Preisentwicklung von recyceltem im Vergleich zu neuem PET. Der Wertstoffkreislauf findet dabei weitestgehend in Deutschland selbst statt.

„Bei der Recyclingquote belegen PET-Getränkeflaschen im Vergleich zu anderen Verpackungsarten einen Spitzenwert“, sagt Dr. Isabell Schmidt, Leiterin des Forum PET in der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen, das die Studie in Auftrag gegeben hat. Vor allem die pfandpflichtigen PET-Einwegflaschen konnten ausgehend von dem bereits sehr hohen Niveau von 97,2 Prozent Recycling, das in der Erstauflage der Studie für das Jahr 2013 ermittelt wurde, noch einmal leicht zulegen. 2015 erreichten sie eine Recyclingquote von 97,9 Prozent.

          

Hohe Rückgabequote hält Wertstoffkreislauf aufrecht
Ursächlich dafür ist aus Sicht des Forum PET das Einweg-Pfand. „Die Verbraucher halten den Wertstoffkreislauf durch die Rückgabe der Flaschen auf einem extrem hohen Niveau, sehr zum Vorteil der Umwelt“, so Schmidt. 98,8 Prozent der pfandpflichtigen PET-Getränkeverpackungen werden laut der Studie von der Wertstoffsammlung erfasst, die meisten davon wirft der Verbraucher in die Pfandautomaten ein. Vor diesem Hintergrund befürwortet es das Forum PET, die Pfandpflicht beizubehalten. Im Durchschnitt aller PET-Getränkeflaschen werden 95,7 Prozent getrennt gesammelt – die restlichen Flaschen gelangen in den Restmüll, wo sie energetisch verwertet werden.

       Die Getränkewirtschaft ist dabei maßgeblich mitverantwortlich für die Wiederverwertung der gebrauchten PET-Flaschen. Gut ein Drittel (34 Prozent) des recycelten Materials kommt bei der Herstellung neuer PET-Flaschen zum Einsatz. Obwohl sich die Preisdifferenz zwischen neuem und recyceltem PET-Material seit 2013 verringert hat – 2013 gab es noch einen um 46 Prozent höheren Preisunterschied zwischen Recyclingware und neuem PET – stieg der Anteil von recyceltem PET in der Flaschenproduktion. 2015 enthielten PET-Getränkeflaschen in Durchschnitt 26 Prozent Recyclingmaterial, 2013 lag dieser Anteil noch bei 24 Prozent. „Zwar hätten wir uns eine noch höhere Steigerung erhofft. Vor dem Hintergrund der nachteiligen Preisentwicklung ist das Engagement der PET-Branche aber umso höher einzuschätzen“, sagt Schmidt. „Sie hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben.“

Verstärkter Einsatz von recyceltem PET prognostiziert

Noch höhere Anteile von recyceltem PET im Recycling-Kreislauf sind laut der Studie nur noch eine Frage der Zeit. Bereits jetzt sei absehbar, dass sich die PET-Recyclingkapazität erhöhen werde. Alleine geringere Preisschwankungen würden einen verstärkten Einsatz von recyceltem PET begünstigen. In manchen PET-Einwegflaschen beträgt der Anteil bereits deutlich mehr als 55 Prozent.

Der Kreislauf des PET-Materials findet entgegen verbreiteten Vorurteilen gegenüber PET überwiegend in Deutschland statt. 2015 wurden gut 80 Prozent des gebrauchten Materials im Inland verwertet. Die exportierten Mengen wurden überwiegend im angrenzenden Ausland verwertet und sind zudem rückläufig. Die Wiederverwertung in Fern-Ost spielt kaum noch eine Rolle.

In die aktuelle Studie gingen Werte für PET-Getränkeflaschen außer für Milch- und Milchmischgetränke ein. Entlang der gesamten Wertstoffkette bewertet sie die Produktion, den Verbrauch, die Sammlung, die Verwertungszuführung, den Export sowie das Recycling von PET-Flaschen. Im Ergebnis fasst die Studie den PET-Einsatz für Getränkeverpackungen in Deutschland in einem geschlossenen Stoffstrom mit den absoluten Einsatzmengen zusammen. Die Studie stützt sich dabei auf die Flaschensammlungen in Deutschland sowie Interviews mit der PET verarbeitenden Industrie. Die Studie wurde von der GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung im Auftrag des Forum PET erstellt.

Die Studie „Aufkommen und Recycling von PET-Getränkeflaschen in Deutschland 2015


 

Zurück zu den Pressemitteilungen